Warum du geworden bist, wer du heute bist

Shownotes

Manche Eigenschaften begleiten uns schon so lange, dass wir sie für einen festen Teil unserer Persönlichkeit halten. Doch vieles von dem, was wir über uns selbst glauben, ist im Laufe unseres Lebens entstanden – durch Erfahrungen, Beziehungen und die verschiedenen Erfahrungsräume, in denen wir aufgewachsen sind.

In dieser Folge gehen wir der Frage nach, wie unser Selbstbild entsteht, warum Prägungen unser Leben oft unbemerkt beeinflussen und weshalb Verstehen der erste Schritt zu mehr Wahlfreiheit sein kann.

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00:00:00: Herzlich willkommen bei Schamanisch Leben.

00:00:03: Ich bin Petra und in diesem Podcast begleite ich dich dabei, Dich selbst um das Leben bewusster wahrzunehmen zusammenhänge zu erkennen und einen eigenen Weg bewusst zu gestalten so wer zu Dir passt!

00:00:18: Und ich freue mich dass Du heute wieder dabei bist.

00:00:22: Hast du schon einmal einen Satz über dich selbst gesagt, wieso bin ich einfach oder auch?

00:00:30: Ich kann schlecht Nein sagen.

00:00:32: Ich kümmere mich eben lieber zuerst um die anderen oder ich bin einfach sehr harmoniebedürftig oder ich Bin schon immer eher unsicher gewesen.

00:00:44: Solche Sätze fühlen sich oft sehr selbstverständlich an als würden sie beschreiben wer wir wirklich sind.

00:00:51: Doch hast du dich schon einmal gefragt, wie dieses Bild von dir eigentlich entstanden ist?

00:00:56: Warum du glaubst so zu sein, wie du heute bist.

00:01:01: Denn vieles von dem was wir über uns selbst denken, ist nicht einfach eines Morgens da gewesen!

00:01:08: Es ist im Laufe unseres Lebens gewachsen durch Erfahrungen und Beziehungen – durch Begegnungen.

00:01:15: Und genau darüber möchte ich heute mit Dir sprechen Denn je besser wir verstehen, wie unser Blick auf uns selbst entstanden ist, desto bewusster können wir unserem Leben begegnen.

00:01:30: In den vergangenen Wochen haben wir gemeinsam einen Weg begonnen.

00:01:34: Wir haben darüber gesprochen, wie wir uns selbst wieder besser wahrnehmen können, wie Wahrnehmung mehr ist als Beobachtung und wie unsere Intuition mit uns spricht – all das sind wichtige Schritte!

00:01:46: Denn bewusste Wahrnehnungen eröffnet Beziehung.

00:01:49: Sie hilft uns unselbst und das Leben wieder klarer zu erleben.

00:01:54: Heute gehen wir einen Schritt weiter….

00:01:56: Denn selbst wenn wir lernen, bewusster wahrzunehmen, geschieht unsere Wahrnehmung nie losgelöst von dem was wir bereits erlebt haben.

00:02:06: Jeder Mensch schaut mit einer ganz eigenen Geschichte auf die Welt – Mit Erinnerungen, Mit Erfahrungen, mit Hoffnung und Enttäuschungen – mit dem was sich im Laufe des Lebens vertraut angefühlt hat.

00:02:21: All das beeinflusst wie wir Situationen verstehen!

00:02:25: wie wir Entscheidungen treffen, wie wir anderen Menschen begegnen und auch wie wir auf uns selbst schauen.

00:02:33: Vielleicht kennst du Menschen die dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben?

00:02:39: Die eine Person sieht eine Chance, die andere ein Risiko, die eine fühlt sich ermutigt, die Andere verunsichert.

00:02:47: Beide erleben die selbe Situation – und doch entsteht daraus eine ganz unterschiedliche Wirklichkeit!

00:02:54: Warum ist das so?

00:02:56: Weil wir das Leben immer aus unserer eigenen Geschichte heraus betrachten und genau deshalb lohnt sich heute eine Frage, wie entsteht eigentlich das Bild, dass wir von uns selbst haben.

00:03:11: Vielleicht kannst du dich noch an Anna erinnern einer Frau die bei mir im Mentoring war.

00:03:17: Anna kam mit einer Frage, die viele Menschen wahrscheinlich kennen.

00:03:21: Sie sagte, ich weiß überhaupt nicht was mit mir los ist!

00:03:25: Ich werde immer erschöpfter.

00:03:28: Ach, ich erledige alles, was erledigt werden muss und trotzdem habe ich das Gefühl, immer weiter von mir selbst

00:03:34: wegzukommen.".

00:03:35: Von außen betrachtigt, wirkte ihr Leben sehr stimmig.

00:03:39: Sie hatte einen Beruf den sie gerne ausübt eine Familie zwei fast erwachsene Kinderfreundein zu Hause im Grunde vieles von dem was sich viele Menschen wünschten und trotzdem blieb dieses Gefühl von Lehre.

00:03:53: Während unseres Gespräch sagte sie immer wieder Sätze Die ich schon sehr oft gehört habe.

00:04:00: Ich bin einfach so, ich war schon immer jemand der sich zuerst um andere kümmert.

00:04:05: Ich brauche einfach Harmonie!

00:04:07: Für Anna war das keine Vermutung – es war eine Tatsache.

00:04:12: Zumindest fühlte er sich so für sie an.

00:04:16: Doch genau in dieser Stelle wurde ich neugierig.

00:04:19: Denn immer dann wenn wir einen Satz mit den Worten beginnen….

00:04:24: Bin eben so, lohnt es sich einen Moment innezuhalten.

00:04:29: Der Satz ist gar nicht falsch!

00:04:31: Es ist ein Satz hinter dem sich meist eine spannende Geschichte

00:04:35: verbirgt.".

00:04:36: Ich fragte Anna, gab es einen Moment in deinem Leben an dem du beschlossen hast immer zuerst auf die Bedürfnisse anderer zu achten?

00:04:46: Sie schaute mich zunächst ganz überrascht an und lächelte sie und sagte, nein eigentlich nicht... Und natürlich hat es diesen einen Moment nicht gegeben.

00:04:57: Es war vielmehr etwas, das sich über viele Jahre entwickelt hatte durch viele kleine Erfahrungen, durch viele Begegnungen und durch das Zusammenleben mit anderen Menschen.

00:05:07: Schritt für Schritt fast unbemerkt!

00:05:09: Und genau darin liegt etwas sehr Spannendes.

00:05:13: Vieles von dem was wir heute für unsere Persönlichkeit halten ist im Laufe unseres Lebens entstanden Nicht an einem einzelnen Tag, nicht durch ein einzelnes Erlebnis.

00:05:26: Es ist im Zusammenspiel vieler Erfahrungen entstanden und genau diese Zusammenhänge beginnen wir oft erst zu erkennen wenn wir uns Zeit nehmen auf unseren eigenen Weg zurückzublicken.

00:05:42: Vielleicht hast du dich in Annas Geschichte oder an der einen oder anderen Stelle selbst wiedergefunden.

00:05:49: Vielleicht gab es auch in deinem Leben Sätze, die dich lange begleitet haben oder Eigenschaften von denen du überzeugt warst dass sie einfach zu dir gehören.

00:05:59: Wenn wir beginnen auf unser Leben zurückzuschauen entdecken wir häufig etwas Überraschendes.

00:06:06: Das Bild das wir von uns selbst haben entsteht nicht an einem einzigen Ort.

00:06:11: Es wächst langsam im Zusammenspiel vieler Erfahrungen.

00:06:17: Manche davon erinnern wir noch sehr genau.

00:06:20: Andere liegen längst außerhalb unseres bewussten Gedächtnisses und dennoch wirken sie weiter, nicht weil sie uns festhalten – Sie sind ein Teil unserer Geschichte geworden!

00:06:35: Und je mehr wir diese Geschichte verstehen, desto klarer erkennen wir häufig auch uns

00:06:41: selbst.".

00:06:43: Die allerersten Erfahrungen machen wir meist in unserer Familie.

00:06:48: Dort lernen wir, wie Beziehung erlebt werden kann!

00:06:51: Wir erleben Nähe, Geborgenheit Freude manchmal auch Unsicherheit Enttäuschung oder Konflikte.

00:06:58: Jede Familie entwickelt im Laufe der Zeit ihre ganz eigene Art miteinander zu leben.

00:07:05: Manches wird ausgesprochen vieles zeigt sich einfach im Alltag und Kinder beobachten sehr genau.

00:07:12: Sie nehmen wahr, wie Erwachsene miteinander sprechen – wie sie mit Freude umgehen, mit Traurigkeit, mit Wut, mit Fehlern.

00:07:19: sie erleben was Aufmerksamkeit bekommt das Anerkennung findet und worüber lieber geschwiegen wird.

00:07:27: Aus all diesen Erfahrungen entstehen nach und nach innere Orientierungen.

00:07:33: Sie helfen Kindern dabei, sich in ihrer Welt zurechtzufinden.

00:07:37: Auch bei Anna wurde genau das im Gespräch langsam sichtbar.

00:07:41: Sie erinnerte sich daran dass Harmonie in ihrer Familie einen hohen Stellenwert hatte.

00:07:48: Streit wurde möglichst vermieden.

00:07:51: Unausgesprochene Spannungen lagen manchmal lange im Raum.

00:07:55: schon als Kind entwickelte sie ein feines Gespür wie es den anderen ging.

00:08:01: Sie bemerkte kleinste Veränderungen und oft versuchte, sie wieder Ruhe entstehen zu lassen.

00:08:07: Damals war diese Fähigkeit eine wertvolle Orientierung – sie half ihr sich sicher zu fühlen!

00:08:15: Erst viele Jahre später bemerkte Anna dass dieselbe Orientierung inzwischen fast jeden Bereich ihres Lebens beeinflusste.

00:08:24: Sie kümmerte sich zuerst um andere ihre eigenen Bedürfnisse warteten Und dennoch hätte sie niemals gesagt, das habe ich irgendwann gelernt.

00:08:34: Sie sagte so bin ich eben!

00:08:38: Vielleicht kennst du solche Sätze auch von dir und vielleicht beginnst du gerade zu ahnen dass manche Eigenschaften eine längere Geschichte haben als wir zunächst vermuten?

00:08:50: Unsere Familie begleitet uns von Anfang an Und gleichzeitig wachsen wir noch in viele weitere Erfahrungsräume hinein, schon im Kindergarten.

00:09:01: In der Schule, im Freundeskreis und im Sportverein später im Berufsleben.

00:09:06: mit jeder Begegnung sammeln wir neue Erfahrungen!

00:09:09: Wir erleben was Anerkennung findet, was belohnt wird, welche Fähigkeiten geschätzt werden, welche Erwartungen andere an uns richten – auch hier entstehen wieder innere Orientierungen.

00:09:21: Ganz langsam fast unbemerkt Im Laufe unseres Lebens begegnen wir vielen Vorstellungen darüber, wie ein Mensch sein sollte.

00:09:31: Manche werden ausgesprochen – viele erleben wir einfach!

00:09:35: Vielleicht kennst du Sätze wie erst die Arbeit dann das Vergnügen reist dich zusammen nach doch keine Umstände sei stark oder nur wer etwas leistet ist wirklich erfolgreich.

00:09:48: Solche Sätze begegnern uns auf ganz unterschiedliche Weise in der Familie, in der Schule und den Medien im Berufsleben.

00:09:57: Sie bilden nach und nach einen Hintergrund vor dem wir uns selbst betrachten.

00:10:03: Ohne dass wir es morgen vergleichen wir uns mit diesem Bild!

00:10:07: Das ist nicht so das wir es bewusst wählen – Wir sind damit aufgewachsen.

00:10:13: Noch weiter wird unser Blick wenn wir auf die Kultur schauen in der wir leben.

00:10:18: Kultur zeigt sich nicht nur in Sprache oder Traditionen.

00:10:22: Sie lebt auch in dem, was für uns ganz selbstverständlich geworden ist – wie wir Zeit verstehen, wie wir über Erfolg sprechen und wie wir Arbeit bewerten, wie man mit Gefühlen umgehen, welche Rollen wir Frauen und Männern zuschreiben, was wir als vernünftig empfinden und was eher ungewöhnlich erscheint.

00:10:43: Das Faszinierende daran ist Kultur fühlt sich selten wie Kultur an.

00:10:49: Für uns ist sie zunächst einmal einfach Alltag, erst wenn wir Menschen begegnen die ganz anders leben oder denken erkennen wir dass vieles auch auf eine andere Weise möglich ist und mit jedem neuen Blick erweitert sich unser Verständnis über die Welt und auch über uns selbst.

00:11:14: vielleicht hilft dir ein Bild Stell dir einen Baum vor.

00:11:18: Wenn wir ihn anschauen, sehen wir seinen Stamm, seine Äste, seine Blätter vielleicht seine Früchte – das ist das was sichtbar ist.

00:11:26: Ähnliches ist es auch bei uns Menschen!

00:11:28: Wir sehen unser Verhalten, unsere Entscheidungen, unsere Gefühle und unsere Gewohnheiten.

00:11:34: Was wir dabei oft übersehen, ist das Wurzelwerk.

00:11:37: Es liegt unter der Erde Und doch trägt es den ganzen Baum.

00:11:42: Manche Wurzeln reichen tief in unsere eigene Geschichte.

00:11:47: Andere stehen in Verbindung mit dem Boden, indem der Baum wächst und andere verbinden sich mit den Wurzeln anderer Bäume.

00:11:55: So ähnlich können wir auch unser Leben betrachten – unsere Erfahrungen, Beziehungen, Familie, Gesellschaft oder Kultur.

00:12:04: Sie alle stehen miteinander in Verbindung.

00:12:06: Und gemeinsam tragen sie dazu bei wie heute auf uns selbst und auf die Welt schauen.

00:12:14: Je mehr wir diese Zusammenhänge erkennen, desto verständlicher wird unser eigener Weg Und genau darin beginnt sich etwas zu verändern.

00:12:24: Das geschieht nicht unbedingt im Außen Es geschieht in der Beziehung zu uns selbst.

00:12:31: Vielleicht ist dir beim Zuhören etwas aufgefallen.

00:12:34: Besetzt haben wir über viele verschiedene Erfahrungsräume gesprochen, über Familie, über Gesellschaft, über Kultur, über Beziehungen und vielleicht hast du begonnen manches in deinem eigenen Leben neu einzuordnen.

00:12:47: Genau darin liegt für mich eine ganz große Kraft Denn in dem Moment, indem wir verstehen wie etwas entstanden ist verändert sich häufig unsere Beziehung dazu.

00:13:01: Aus einem Urteil über uns selbst kann dann Verständnis werden.

00:13:05: Aus Verständnissen kann dann Mitgefühl entstehen und aus Mitgefühlen wächst oft eine neue Offenheit.

00:13:14: Das bedeutet nicht, dass sich alte Gewohnheiten von heute auf morgen verändern – auch Vertraute muster verschwinden nicht so einfach!

00:13:22: Sie haben uns ja häufig über viele Jahre begleitet.

00:13:26: Manche haben uns geschützt, manche haben unsere Orientierung gegeben.

00:13:30: Manche waren genau das was wir in einer bestimmten Lebensphase gebraucht haben.

00:13:36: Heute dürfen wir ihn aber mit einem neuen Blick begegnen!

00:13:40: Das ist nicht die Frage warum bin ich so?

00:13:44: Es ist eher die Frage wie es das überhaupt entstanden.

00:13:49: Allein diese Frage verändert bereits etwas.

00:13:53: Sie öffnet einen neuen Raum, einen Raum in dem wir neugierig werden können – auf uns selbst!

00:13:59: Auf unsere Geschichte und das Leben.

00:14:02: Einige Wochen nach unserem ersten Gespräch traf ich Anna wieder.

00:14:07: Äußerlich hatte sie sich zunächst kaum verändert.

00:14:10: Sie arbeitete noch immer in derselben Firma, lebte mit der selben Familie zusammen.

00:14:15: auch ihr Alltag war weitgehend derselbe.

00:14:18: und doch sagte sie einen Satz, der mich sehr berührt hat.

00:14:23: Früher dachte ich oft mit mir stimmt etwas nicht – heute verstehe ich mich ein Stück besser!

00:14:32: Als Sie das sagte wurde mir erneut bewusst wie viel in diesem kleinen Satz steckt denn Verständnis verändert zwar nicht sofort unser Leben Es verändert zunächst die Beziehung zu uns selbst und genau daraus kann das Neue entstehen.

00:14:49: Wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen, entsteht Raum – Raum für ganz neue Erfahrungen, für neue Entscheidungen, for neue Möglichkeiten!

00:15:01: Ja vielleicht beginnt Veränderung viel häufiger mit verstehen als wir glauben?

00:15:09: Aus schamanischer Sicht trägt jeder Mensch von Beginn seines Lebens eine eigene Essenz in sich, eine eigene Qualität, eine ganz eigene Weise dem Leben zu begegnen.

00:15:23: Im Laufe unseres Lebens begegnet diese Essenz dann vielen Erfahrungen.

00:15:29: sie begegnert Freude Verlust Nähe Enttäuschung Vertrauen auch Unsicherheit.

00:15:34: all diese Erfahrungen hinterlassen Spuren.

00:15:38: Sie gehören zu unserem Leben und gleichzeitig bleibt etwas in uns bestehen.

00:15:43: Etwas, das tiefer reicht als unsere Rollen – tiefer ist unsere Gewohnheiten, tiefer auch als viele unserer Prägungen!

00:15:53: Deshalb geht es aus schamanischer Sicht gar nicht darum, die eigene Vergangenheit abzulegen.

00:15:59: Auch nicht darum jemand anderes zu werden!

00:16:03: Jede Erfahrung gehört zu unserem Weg.

00:16:05: Jede Begegnung hat etwas zu unserer Geschichte beigetragen.

00:16:10: Bewusstwertung bedeutet deshalb auch gar nichts alles hinter sich zu lassen – nein sie lädt uns ein und selbst inmitten unserer Geschichte wieder bewusster

00:16:21: wahrzunehmen.".

00:16:23: Vielleicht kennst du das Gefühl, dass es Momente gibt in denen du ganz bei dir bist.

00:16:29: Für einen Augenblick fühlt sich alles klar an – still, gemig!

00:16:35: Viele Menschen beschreiben solche Augenblicke in der Natur oder während einer Begegnung oder in einem Moment tiefer Verbundenheit.

00:16:44: Aus schamanischer Sicht zeigen sich in solchen Momenten häufig Spuren unserer ursprünglichen Ausrichtungen.

00:16:51: Da geht es nicht um etwas Neues.

00:16:54: Es geht um etwas, das schon immer zu uns gehört hat.

00:16:59: Je bewusster wir unsere Geschichte verstehen, desto leichter können wir auch diese Momente einordnen.

00:17:07: Dann sind sie kein Zufall!

00:17:08: Dann sind Sie eine Einladung und selbst wieder bewusst dazu

00:17:13: begegnen.".

00:17:15: Wenn ich diese Folge in wenchen Gedanken zusammenfassen würde, dann wären es diese.

00:17:23: Du bist im Laufe deines Lebens vielen Erfahrungsräumen begegnet – deiner Familie, Freundschaften der Schule, der Gesellschaft und der Kultur, in der du lebst.

00:17:34: All diese Erfahrungen haben dazu beigetragen wie du heute auf dich selbst und die Welt blickst.

00:17:43: Vieles davon ist so selbstverständlich geworden dass du es kaum noch wahrnimmst.

00:17:48: Doch genau darin liegt eine große Chance, denn wenn du verstehst kannst du bewusst betrachten und was du bewusst Betrachtest eröffnet neue Möglichkeiten.

00:18:00: Und vielleicht beginnt deine Wahlfreiheit genau dort mit einem liebevollen Blick auf deine eigene Geschichte!

00:18:10: Und ich möchte dir heute noch zwei Fragen mitgeben.

00:18:14: Du musst sie gar nicht beantworten, eher wie ein Begleiter für deine nächsten Tage!

00:18:21: Welche Überzeugung über dich selbst fühlt sich so selbstverständlich an dass du sie bisher kaum hinterfragt hast und welche Erfahrungen können dazu beigetragen haben das genau diese Überzeuging entstanden ist?

00:18:39: Vielleicht beobachtest du einfach einmal, welche Gedanken dazu in den nächsten Tagen auftauchen.

00:18:47: Ganz ohne etwas verändern zu müssen!

00:18:50: Einfach mit Interesse.

00:18:53: und in der nächsten Folge schauen wir gemeinsam auf eine Frage die viele Menschen beschäftigt.

00:18:59: Warum fällt Veränderung auch dann noch schwer wenn wir längst erkannt haben was uns nicht mehr gut tut?

00:19:08: Das hat viel mit unserem Körper, unserem Gehirn und unseren Erfahrungen zu tun.

00:19:12: Und genau darüber sprechen wir das nächste Mal!

00:19:16: Bis dahin wünsche ich dir viele kleine Momente in denen du dir selbst mit Offenheit Verständnis und Neugier begegnest.

00:19:27: Schön dass du dabei warst.

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