Warum Wahrnehmung mehr ist als Beobachtung
Shownotes
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Wir nehmen jeden Tag unzählige Eindrücke über unsere Sinne auf. Und doch geht vieles an uns vorbei. Was ist der Unterschied zwischen Beobachtung und bewusster Wahrnehmung? Und warum beginnt genau dort eine tiefere Verbindung zu dir selbst und zum Leben?
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In dieser Folge erfährst du:
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• warum Beobachtung und bewusste Wahrnehmung nicht dasselbe sind
• weshalb deine Aufmerksamkeit entscheidet, was für dich Wirklichkeit wird
• wie aus einer Beobachtung eine bewusste Begegnung entstehen kann
• warum bewusste Wahrnehmung die Grundlage für echte Verbindung ist
• wie kleine Momente der Aufmerksamkeit deinen Alltag verändern können
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Diese Folge lädt dich ein, deine Wahrnehmung neu zu entdecken und bewusster mit dir selbst, anderen Menschen und dem Leben in Beziehung zu treten.
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Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo du dir einen Moment Zeit nimmst, wirklich wahrzunehmen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen bei Schamanisch Leben.
00:00:03: Ich bin Petra und in diesem Podcast begleite ich dich dabei, Dich selbst um das Leben bewusster wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und einen eigenen Weg bewusst zu gestalten.
00:00:16: Kennst Du das?
00:00:17: Du gehst einen Weg den du schon unzählige Male gegangen bist!
00:00:22: Vielleicht den Weg zur Arbeit vielleicht eine tägliche Runde mit dem Hund oder einen Spaziergang durch den Wald und plötzlich entdeckst du etwas, das dir vorher noch nie aufgefallen ist.
00:00:34: Eine Blume am Wegesrand – Den Duft einer Linde Das Licht zwischen den Blättern Den Gesang eines Vogels Oder einfach den Wind der heute ganz anders klingt als gestern.
00:00:47: Für einen kurzen Moment fragst du dich War das gestern noch nicht da?
00:00:53: Dabei war es wahrscheinlich schon seit Tagen da, vielleicht sogar schon seit Wochen.
00:00:58: Die Welt hat sich gar nicht verändert!
00:01:01: Verändert hat sich deine Aufmerksamkeit und genau darüber möchte ich heute mit ihr sprechen über den Unterschied zwischen Beobachtung und bewusster Wahrnehmung.
00:01:14: Denn ich glaube dass wir im Alltag viel mehr beobachten als wir wirklich bewusst wahrnehmen.
00:01:22: Wenn ich Menschen frage, nimmst du deine Umgebung bewusst wahr?
00:01:27: Bekomme ich fast immer die selbe Antwort.
00:01:29: Ja natürlich!
00:01:31: Und wahrscheinlich würdest du das auch zunächst sagen.
00:01:34: Schließlich sehen wir den ganzen Tag – Wir hören, wir riechen, wir schmecken und fühlen.
00:01:40: Unsere Sinne sind ständig aktiv.
00:01:43: Und trotzdem passiert etwas Spannendes.
00:01:47: Von all den Eindrücken, die unsere Sinne aufnehmen, gelangt nur ein kleiner Teil wirklich in unser Bewusstsein.
00:01:57: Der Rest bleibt im Hintergrund!
00:01:59: Es ist nicht so dass es unwichtig wäre – es ist so weil unsere Aufmerksamkeit auswählt.
00:02:07: Vielleicht kannst du das gerade einmal probieren?
00:02:11: Welche Geräusche hast Du vor einer Minute
00:02:14: gehört?!
00:02:17: Und welche Geräusche hörst du jetzt, wenn du bewusst darauf achtest?
00:02:23: Wenn du bewusst hörst.
00:02:30: Vielleicht fällt dir jetzt plötzlich das Summen eines Kühlschranks auf!
00:02:35: Ein Vogel vor dem Fenster – Das Ticken einer Uhr entfernte Stimmen.
00:02:40: Diese Geräuschen waren die ganze Zeit da.
00:02:43: Du hast ihnen vorher nur keine Aufmerksamkeit geschenkt.
00:02:47: Genau das passiert uns den ganzen Tag.
00:02:51: Das passiert uns mit Geräuschen, auch mit Gerüchen.
00:02:54: Mit Berührungen!
00:02:55: Mit Menschen!
00:02:56: Mit der Natur!
00:02:57: Mit unseren Gedanken!
00:02:58: Mit unserem Gefühlen!
00:03:01: Unsere Aufmerksamkeit entscheidet nicht darüber was existiert.
00:03:06: Sie entscheidet darüber was für uns in diesem Moment Wirklichkeit wird.
00:03:13: An dieser Stelle möchte ich zwei Begriffe unterscheiden Beobachtung und bewusste Wahrnehmung.
00:03:20: Beobachtung beginnt dort, wo sich unsere Aufmerksamkeit auf etwas richtet.
00:03:26: Dadurch können wir es mit unseren Sinnen erfassen!
00:03:30: Wir sehen etwas, wir hören etwas, riechen etwas, fühlen etwas und schmecken etwas.
00:03:36: Beobichtung ist einfach Beobuchtung – etwas zu sehen, etwas zu riechnen oder zu fühlen.
00:03:45: Es ist nichts Negatives im Gegenteil.
00:03:48: Sie ist die Grundlage jeder bewussten Wahrnehmung, doch häufig endet unser Erleben genau dort!
00:03:56: Unsere Aufmerksamkeit springt schon wieder weiter.
00:04:01: Zum nächsten Gedanken zum nächsten Termin zur nächsten Aufgabe – zur nächsten Nachricht auf dem Handy.
00:04:08: Wir beobachten aber wir bleiben nicht.
00:04:13: Und genau dort beginnt für mich bewusste Wahrnehmung, nicht wenn unsere Aufmerksamkeit etwas entdeckt sondern wenn wir einen Moment ihr wirklich begegnen.
00:04:26: Vielleicht beobachtest du ein Vogel und schon denkst du weiter vielleicht ziehst Du einen Baum und überlegst sofort ob er gefällt werden müsste?
00:04:37: Vielleicht hörst Du eine Menschen zu und bist gedanklich schon bei Deiner Antwort!
00:04:42: Unsere Aufmerksamkeit war zwar da, aber nur für einen kurzen Augenblick.
00:04:48: Bewusste Wahrnehmung beginnt dort wo wir bleiben – wo wir uns Zeit geben!
00:04:55: Wo wir nicht sofort bewerten, nicht sofort einordnen, nicht so fort reagieren sondern einfach nur wahrnehmen.
00:05:05: Genau dort verändert sich etwas.
00:05:09: Aus einer Beobachtung wird eine Begegnung.
00:05:14: Ich mag dieses Wort sehr, denn Begegnung bedeutet für mich das zwischen mir und dem was ich wahrnehme Beziehungen stehen kann!
00:05:24: Ich sehe dann den Baum nicht nur, ich begegne ihm.
00:05:27: Ich höre einen Menschen nicht nur zu, ich begegne ihn.
00:05:32: Ich nehme meine Traurigkeit nicht nur wahr – ich begegle ihr Und plötzlich verändert sich etwas.
00:05:39: Das ist nicht unbedingt etwas im Außen, aber in meiner Beziehung zu dem was gerade da ist.
00:05:48: Vielleicht kennst du das?
00:05:50: Du kommst nach einem anstrengenden Tag nach Hause!
00:05:53: Du setzt dich auf den Balkon in den Garten oder einfach auf eine Bank.
00:05:58: Vor dir steht eine Pflanze die du schon seit Jahren kennst.
00:06:03: An den meisten Tagen nimmst du sie kaum bewusst wahr.
00:06:08: Heute Bleibst du sitzen.
00:06:11: Du bemerkst, wie sie ihre Blätter im Wind bewegen?
00:06:14: Wie das Licht auf ihnen tanzt!
00:06:17: Du hast gleichzeitig das Summen einer Hummel und plötzlich entsteht etwas... Die Pflanze hat sich nicht verändert.
00:06:27: Aber deine Art ihr zu begegnen – und genau das meine ich mit bewusster Wahrnehmung.
00:06:36: Vielleicht fragst du dich jetzt warum ist das überhaupt
00:06:38: wichtig?!
00:06:40: Ich glaube, weil bewusste Wahrnehmung nicht zuerst die Welt verändert.
00:06:46: Sie verändert unsere Beziehung zu ihr und das beginnt oft ganz leise.
00:06:54: Vielleicht bemerkst du zum ersten Mal wie müde dein Körper eigentlich ist?
00:07:01: Nicht!
00:07:02: Weil die Müdigkeit plötzlich entstanden werde.
00:07:06: es ist so dass du ihr zum ersten Mal wirklich begegnest.
00:07:12: Vielleicht fällt dir auf, das dir ein bestimmter Mensch jedes mal gut tut – während dich ein anderer Kraft kostet!
00:07:22: Vielleicht spürst Du wie sehr Dir der Wald Ruhe schenkt oder das Rauschen eines Baches oder der Duft einer Sommerwiese?
00:07:31: Diese Erfahrungen waren immer möglich.
00:07:34: Doch erst eine bewusste Wahrnehmung öffnet den Raum dafür!
00:07:40: Ich glaube deshalb, dass Veränderungen selten mit einer Entscheidung beginnen – sie beginnt mit einer Wahrneemung, denn nur das was ich wahrnehme kann Teil meines Bewusstens lebenswerden.
00:07:53: In meinen Mentorings begegnen mir immer wieder Menschen die sagen, ah ich weiß gar nicht mehr was ich brauche oder gar nicht mehr, wie es mir eigentlich geht.
00:08:05: Und oft sind die Antworten darauf gar nicht verschwunden – sie sind noch da!
00:08:10: Die Verbindung zu ihnen ist nur leiser geworden.
00:08:15: Deshalb beginne ich so selten mit der Frage Wie lösen wir das?
00:08:21: Ich beginne viel häufiger mit einer anderen Frage Was zeigt sich gerade, denn aus dieser Wahrnehmung heraus entstehen oft ganz neue Möglichkeiten.
00:08:32: Nicht weil wir sie erschaffen sondern weil wir beginnen sie zu erkennen!
00:08:39: Ich möchte dich jetzt zu einem kleinen Wahrneemungsmoment einladen.
00:08:44: Ganz gleich wo du diesen Podcast gerade hörst.
00:08:47: Du musst nichts Besonderes tun.
00:08:49: Nimm einfach wahr welcher deiner Sinne sich gerade ganz von selbst in den Vordergrund stellt.
00:08:56: Vielleicht hörst du ein Geräusch, vielleicht spürst du den Boden unter deinen Füßen.
00:09:01: Vielleicht riechst du etwas?
00:09:02: Vielleicht bleibt dein Blick an etwas hängen!
00:09:05: Vielleicht nimmst Du Deinen eigenen Atem wahr.
00:09:09: Welches Sinn es auch ist, bleib einfach einen Moment dabei ohne etwas verändern zu wollen, ohne etwas bewerten zu wollen.
00:09:20: Einfach wahrnehmen.
00:09:22: Bewusst wahrnehmen Und frage dich einmal, was verändert sich wenn ich diesem einen Moment meine Aufmerksamkeit schenke?
00:09:40: Vielleicht gar nichts.
00:09:42: Vielleicht aber auch mehr als du erwartet hast – beides ist in Ordnung!
00:09:48: Denn bewusste Wahrnehmung lässt sich nicht erzwingen.
00:09:52: Sie lädt uns ein.
00:09:55: Vielleicht fragst Du Dich jetzt... Wie kann ich das in meinen Alltag mitnehmen?
00:10:00: Ich glaube gar nicht, dass du etwas Neues landen musst.
00:10:04: Es geht vielmehr darum, dich immer wieder an etwas zu erinnern.
00:10:09: Deine Aufmerksamkeit ist ein Geschenk!
00:10:14: Dort wo Du Ihr Raum gibst dort kann bewusste Wahrnehmung entstehen und dort wo gewusste wahrnehmungen steht kann Beziehung wachsen.
00:10:27: Zu dir selbst, zu anderen Menschen, zur Natur und zum Leben!
00:10:34: Ich möchte dir deshalb eine kleine Einladung für die kommende Woche mitgeben.
00:10:40: Geh einmal einen Weg den du gut kennst – vielleicht den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder einen Spaziergang, den du öfter gehst.
00:10:51: Versuche dabei nicht bewusst etwas Besonderes zu finden.
00:10:56: Lass einfach zu, dass deine Aufmerksamkeit sich von selbst auf etwas richtet!
00:11:04: Vielleicht ist es ein Geräusch?
00:11:07: Vielleicht ein Geruch, ein Lichtspiel, ein Baum, ein Mensch oder etwas ganz anderes.
00:11:14: und wenn dir etwas begegnet bleib Einen Moment dabei!
00:11:22: Nicht, um sofort etwas verstehen zu müssen.
00:11:27: Einfach, um wahrzunehmen, bewusst wahrnehmen zu können.
00:11:35: Du musst dabei auch gar nichts Neues entdecken.
00:11:38: Vielleicht begegnest du etwas das schon lange Teil deines Alltags ist Und doch fühlt es sich auf einmal anders an Denn manchmal verändert sich nicht das, was wir wahrnehmen.
00:11:53: Manchmal verändert sich die Art wie wir ihm begegnen.
00:12:00: In der nächsten Folge gehen wir gemeinsam einen Schritt weiter!
00:12:05: Wir sprechen über Intuition und darüber warum sie aus meiner Sicht gar nichts Geheimnisvolles ist sondern ein ganz natürlicher Teil unserer Wahrnehmung.
00:12:15: Ich freue mich, wenn du dann wieder mit dabei bist.
00:12:18: Bis zum nächsten Mal und ich wünsche dir viele kleine Momente bewusster Wahrnehmung!
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