Wem begegne ich, wenn ich schamanisch reise?

Shownotes

Krafttier, Lehrer, Ahnen, Naturwesen, Feen oder Zwerge – wem kannst du begegnen, wenn du schamanisch reist?

Gerade am Anfang helfen Begriffe und Kategorien dabei, sich in der nichtalltäglichen Wirklichkeit zu orientieren. Doch was geschieht, wenn die eigenen Erfahrungen dazukommen? Wenn dir eine Maus statt des erwarteten Wolfes begegnet oder eine Wesenheit, für die du zunächst überhaupt keinen Namen hast?

In dieser Folge von „Schamanisch leben“ geht es darum, welche Wesenheiten dir auf einer schamanischen Reise begegnen können, welche Vorstellungen wir dabei mitbringen und warum du auch in der nichtalltäglichen Wirklichkeit selbst entscheidest, was du aus einer Begegnung mitnimmst.

Denn irgendwann wird aus der Frage „Wem kann ich dort begegnen?“ eine ganz persönliche:
"Wem begegne ich?"

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00:00:01: Wenn du zum ersten Mal davon hörst, dass Menschen schamanisch reisen kann schnell eine Frage entstehen.

00:00:08: Wem oder was kann ich dort eigentlich begegnen?

00:00:12: Vielleicht hast du ja schon einmal von Krafttieren gehört – von einem Wolf, einem Adler oder einem Bären die einen Menschen begleiten.

00:00:19: Vielleicht sind dir auch Begriffe wie geistige Lehrer oder Ahn begegnet!

00:00:24: Ja und dann gibt es da auch noch Naturwesen, Pflanzen, Tiere, Steine, Feen oder Zwerge.

00:00:30: Tja!

00:00:30: Da kommt so einiges zusammen.

00:00:34: Hey ich bin Petra und schön dass du da bist und reinhörst in diesen Podcast nämlich dich mit in mein schamanisches Leben was mich bewegt mit was sich beschäftige einfach um dir zu zeigen wie schamanisch leben in unserer heutigen Zeit aussehen kann.

00:00:52: Wenn du bisher wenig mit Schamanismus zu tun hattest, kann dir schnell der Eindruck entstehen – boah da gibt es offenbar eine ganze Welt voller Wesen.

00:01:02: Da muss ich ja zuerst einmal verstehen wer wohin gehört!

00:01:07: Ja dafür gibt es im Schamanismus unterschiedliche Modelle und Kategorien.

00:01:12: Sie geben Orientierung in einer Wirklichkeit die uns zunächst unbekannt ist.

00:01:18: Das kennst Du auch aus Deim Alltag.

00:01:21: Wenn du zum ersten Mal in einer fremden Gegend unterwegs bist, schaust du vielleicht auf Google Maps oder beim Wandern auf Komot.

00:01:29: Du möchtest wissen wo du bist und wie du zu deinem Ziel kommst.

00:01:34: Ähnlich können Modelle beim shamanischen Reisen helfen.

00:01:38: Eines davon haben wir in der letzten Podcast-Folge schon kennengelernt – die Einteilung in die untere mittlere und obere Welt!

00:01:47: Mit diesen Welten werden häufig auch bestimmte Wesenheiten verbunden.

00:01:52: In der unteren Welt begegnen wir zum Beispiel Krafttieren, in der oberen Welt geistigen Lehrern und in der mittleren Welt können uns ganz unterschiedliche Wesenheit begegnern wie Pflanzen, Tiere, Steine, Fähen oder Zwerge.

00:02:08: Das bedeutet allerdings nicht dass die nicht alltägliche Wirklichkeit fein säuberlich in drei Schubladen aufgeteilt ist.

00:02:17: Diese Zuordnungen helfen uns dabei, etwas Unbekanntes kennenzulernen.

00:02:23: Auch in unserer schamanischen Jahresausbildung arbeiten wir deshalb am Anfang mit solchen Orientierungen.

00:02:30: Wir beginnen allerdings nicht damit möglichst viele Wesenheiten und ihre Kategorien kennenzulernen – wir beginnen mit einer Begegnung!

00:02:40: Mit dem persönlichen Krafttier.

00:02:43: Die Teilnehmer reißen in die untere Welt und machen dort ihre ersten eigenen Erfahrungen mit einer Wesenheit, in der nicht alltägliche Wirklichkeit.

00:02:52: Sie können wahrnehmen wie zeigt sich dieses Tier?

00:02:55: Wie begegnet es mir was gestern?

00:02:58: Später kommt der Lehrer in der oberen Welt hinzu dann weitere Wesenheiten und mit jeder Begegnung entsteht etwas das keine Erklärung oder kein Modell vorweg nehmen kann die eigene Erfahrung.

00:03:14: Das finde ich ganz wichtig, denn wir reisen ja nicht vollkommen frei von Vorstellungen!

00:03:20: Wir haben schon Bilder gesehen, Geschichten gehört – Märchen zum Beispiel oder etwas darüber gelesen und so haben viele Menschen bereits eine ziemlich genaue Vorstellung davon wie zb ihr Kraft her aussehen sollte lange bevor sie ihn zum ersten Mal begegnet sind.

00:03:39: Na und erstaunlich oft hat dieses Tier vier Pfoten ein beeindruckendes Gebiss unter und sieht ein bisschen aus wie ein Wolf.

00:03:52: Ja, Wolf, Adler, Bär – das sind Tiere die sehr häufig auftauchen wenn über Krafttiere gesprochen wird und natürlich prägt uns das!

00:04:04: Wenn ich immer wieder höre oder lese, dass jemand einen Wolfaskraftier hat.

00:04:09: Einen Adler oder ein Bären dann entsteht in meinem Kopf irgendwann eine Vorstellung davon wie ein Krafttier aussehen sollte und vielleicht auch der Gedanke so eines hätte ich auch gerne diese Tiere sind ja auch beeindruckend kraftvoll stark Und dann reist du auch zu deinem persönlichen Krafttier.

00:04:33: Oh, und puh!

00:04:35: Da sitzt dann eine Maus.

00:04:39: Vielleicht fragst du dich im ersten Moment sogar – kann das wirklich mein Krafttier sein?

00:04:46: Oder warum denn eigentlich nicht?

00:04:50: Denn schon diese Frage zeigt etwas Spannendes.

00:04:54: Wir nehmen unsere Vorstellungen aus der alltäglichen Wirklichkeit mit auf unsere shamanische Reise Unsere Vorstellung davon, was groß oder klein ist, was stark oder schwach ist – was besonders oder eher unbedeutend erscheint.

00:05:12: Deshalb lohnt es sich schon in unserer alltäglichen Wirklichkeit solche Einstellungen genauer anzuschauen!

00:05:20: Nehmen wir mal eine Ameise.

00:05:23: Vermutlich gehört sie nicht zu den Tieren bei denen die meisten Menschen spontan sagen würden, Die wünsche ich mir als Krafttier.

00:05:33: Sie ist klein, wir laufen eher an ihr vorbei und manchmal bemerken wir sie kaum.

00:05:39: Und gleichzeitig kann eine Ameise gemessen an ihrem eigenen Körpergewicht ganz Erstaunliches leisten.

00:05:48: Plötzlich passt plötzlich passt Klein- und Schwach gar nicht mehr so selbstverständlich zusammen.

00:05:56: Beim Krafttier geht es allerdings um mehr als Größe oder eine bestimmte Vorstellung von Stärke.

00:06:03: Es geht darum, was dieses Tier für Dich mitbringt.

00:06:10: Welche Qualität hat das für DICH?

00:06:13: Was bedeutet das für dich?

00:06:15: Was spiegelt es von dir und wobei kann es Dich unterstützen?

00:06:21: Einem Maus zum Beispiel muss deshalb nicht weniger bedeutsam sein als ein Bär!

00:06:27: Und eine Ameise, nicht weniger kraftvoll als ein Wolf.

00:06:32: Vielleicht zeigt sich gerade darin etwas was du mit einem anderen Tier gar nicht erfahren würdest und damit können wir den Blick wieder öffnen Denn ein Krafttier ist nur eine der Wesenheiten denen du beim schamanischen Reisen begegnen kannst.

00:06:50: Du kannst einem Lehrer begegnen, ahnen oder verstorbenen Pflanzen, Tieren und Steinen, Naturwesen, Fähen oder Zorgen.

00:06:58: Und auch Wesenheiten für die du vielleicht zunächst überhaupt keinen Namen hast.

00:07:03: Manchmal weißt du schon ziemlich genau, wen du begegnern möchtest!

00:07:08: Wenn ich mit der Absicht reise einen bestimmten Ahnen zu treffen dann gehe ich davon aus dass er sich mir zeigt Und trotzdem kann ich ihn fragen, bist du der Ahne den ich treffen möchte?

00:07:21: Auch in der nicht alltäglichen Wirklichkeit kann ich mich durchaus absichern.

00:07:26: Manchmal ist eine schamanische Reise auch viel offener!

00:07:30: Ich kann zum Beispiel mit der Absicht reisen, den Wesenheiten zu begegnen die gerade Zeit für mich haben – dann weiß ich vorher überhaupt nicht wer kommt.

00:07:40: Vielleicht begegnet mir eine Wesenheit, die ich schon kenne Vielleicht eine, die ich noch nie zuvor wahrgenommen habe.

00:07:47: Dann kann ich beobachten!

00:07:49: Ich kann auch fragen wer bist du?

00:07:52: Warum bist Du hier?

00:07:53: und ich kann erleben was aus diesem Kontakt entsteht.

00:08:00: Bei all dem gibt es etwas das mir sehr sehr wichtig ist Die Verantwortung für das was sich aus einer solchen Begegnung mache.

00:08:12: Die bleibt bei mir.

00:08:14: Nur weil mir eine Wesenheit etwas sagt, zeigt oder empfiehlt übernehme ich es nicht automatisch.

00:08:21: Ich darf nachfragen, ich darf etwas hinterfragen und ich darf auch sagen – das möchte ich so nicht!

00:08:30: Eigentlich kennen wir das aus unserer alltäglichen Wirklichkeit.

00:08:34: Auch dort begegnen uns Menschen die uns etwas empfehlen, uns einen Rat geben oder eine bestimmte Sicht auf eine Situation haben.

00:08:44: Was ich daraus mache und wie ich anschließend handle, das entscheide ich.

00:08:50: Ich trage auch die Verantwortung für diese Entscheidung!

00:08:54: Warum denn sollte es dann in der nicht alltäglichen Wirklichkeit bitte anders sein?

00:09:01: Je mehr eigene Begegnungen du dort also in der Nichtalltäglich-Wirklichkeit erlebst desto weniger geht es irgendwann nur darum welche Wesenheiten es dort gibt.

00:09:13: Dann geht es zunehmend darum, wem du selbst begegnest.

00:09:19: Am Anfang helfen dir natürlich Begriffe das einzuobnen was dir auf einer schamanischen Reise begegnen kann Kraft dir Lehrer Ahne Naturwesen Fähn oder Zworge und vielleicht auch Wesenheiten für die Du zunächst überhaupt keinen Namen hast.

00:09:36: mit der Zeit passiert dir doch etwas spannendes.

00:09:40: aus diesen begriffen werden eigene Erfahrungen.

00:09:45: Dann ist da nicht mehr einfach nur die Vorstellung davon, was ein Krafttier ist?

00:09:50: Du kennst dein Krafttier!

00:09:52: Du bist ihm begegnet vielleicht schon viele Male.

00:09:55: du hast erlebt wie es dir begegnete welche Qualität das für dich hat und wobei es dich unterstützen kann.

00:10:02: auch ein Lehrer ist dann nicht mehr nur eine Korrektigorie aus einem schamanischen Modell.

00:10:07: Es ist dann eine Wesenheit mit der du selbst Erfahrungen gemacht hast und vielleicht begegnen dir Wesenheiten, von denen dir vorhin niemand erzählt hat.

00:10:18: Dann kannst du natürlich versuchen sie einzuordnen!

00:10:22: Du kannst fragen wer sich sind?

00:10:24: Du kannst herausfinden warum Sie dir begegne?

00:10:27: Und manchmal ist es vielleicht gar nicht so entscheidend möglichst schnell den richtigen Begriff dafür zu finden.

00:10:35: Denn Menschen gehen damit sehr unterschiedlich um für den Eingebenkategorien lange Orientierung Ein anderer braucht sie schon bald weniger.

00:10:45: Entscheidend ist, dass du dem was du einmal über nicht alltägliche Wirklichkeit gehört oder gelesen hast etwas Eigenes hinzukommt – deine Erfahrung!

00:10:58: Und damit verändert sich auch die Frage mit der wir diese Folge begonnen haben.

00:11:03: Wem kann ich auf einer schamanischen Reise begegnen?

00:11:07: Darauf könnten wir eben antworten, dem Krafttier, dem Lehrer Ahnen oder Verstorbenen bis hin zu Zworgen oder ganz unterschiedlichen anderen Wesenheiten.

00:11:17: Doch irgendwann wird aus dieser allgemeinen Frage eine Persönliche – wem begegne ich?

00:11:26: Und genau das kann dir vorher niemand sagen!

00:11:29: Du kannst Orientierung bekommen, du kannst erfahren welche Begegnungen andere Menschen gemacht haben.

00:11:35: Doch welche Wesenheiten dir begegnen und welche Erfahrungen du mit ihnen machst, kannst nur du selbst herausfinden!

00:11:43: Vielleicht liegt genau darin ein wesentlicher Teil des schamanischen Reisens?

00:11:49: Du lernst die nicht alltägliche Wirklichkeit nicht nur über Erklärung kennen – du begegnest

00:11:54: ihr!".

00:11:56: und aus diesen Begegnungen können Beziehungen entstehen.

00:12:02: Damit wird auch etwas von dem erfahrbar, was für uns zu Schamanismus gehört – und was mit Beziehung immer mehr erfahrt wird für dich, dass alles belebt, beseelt und verbunden ist!

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