Was, wenn dein Leben längst schamanisch ist?
Shownotes
Was geschieht mit einer schamanischen Erfahrung, wenn du wieder mitten in deinem Alltag bist?
Vielleicht verändert sie zunächst, was du wahrnimmst. Und mit der Zeit auch, wie du Menschen begegnest, wie du mit einem Tier umgehst, welche Entscheidungen du triffst und wie du dein Leben gestaltest.
In dieser Folge erzähle ich dir anhand ganz alltäglicher Situationen, wie sich Schamanismus in meinem eigenen Leben zeigt – in Begegnungen mit anderen Menschen, im Zusammenleben mit unserer Hündin Luna und sogar bei meinem morgendlichen Kaffee.
Dabei gehen wir einer Frage nach, die unseren Blick auf schamanisches Leben verändern kann: Müssen wir Schamanismus überhaupt erst in unseren Alltag integrieren?
Und vielleicht entdecken wir dabei, dass die Grenze zwischen unserem Alltag und dem, was wir als schamanisch bezeichnen, ganz anders verläuft, als wir bisher gedacht haben.
Transkript anzeigen
00:00:00: Kennst du das?
00:00:01: Du machst eine Erfahrung, die dich berührt.
00:00:04: Die etwas in dir in Bewegung bringt und deinen Blick auf etwas verändert!
00:00:11: Und dann geht es weiter... Am nächsten Morgen stehst du auf, du gehst zur Arbeit, du sprichst mit den selben Menschen wie immer, du erledigst deine Aufgaben, gehst mit deinem Hund hinaus, machst Frühstück oder trinkst erstmal ein Tasse Kaffee.
00:00:25: Dein Leben geht einfach weiter.
00:00:28: aber ist das Tatsächlich so?
00:00:31: ist alles noch genauso wie vorher oder ist etwas anders geworden.
00:00:38: In der letzten Folge haben wir uns eine Alltagssituation ganz genau angeschaut, das Kochen von Kässpätzle.
00:00:45: Heute möchte ich den Blick wieder weiter öffnen denn für mich gibt es dazu eine spannende Frage!
00:00:52: was geschieht eigentlich mit einer schamanischen Erfahrung, wenn wir wieder mitten in unserem Alltag sind.
00:01:01: Hey!
00:01:02: Ich bin Petra und in diesem Podcast begleite ich dich dabei, dich selbst und das Leben bewusster wahrzunehmen – Zusammenhänge zu erkennen um deinen eigenen Wegbewusster zu gestalten.
00:01:15: So, jetzt lass uns mal auf eine schamanische Erfahrung schauen.
00:01:20: Die kann sehr, sehr unterschiedlich sein!
00:01:22: Sie kann uns berühren, sie kann uns überraschen – manchmal irritiert sie uns vielleicht auch oder sie lässt uns etwas erkennen was wir vorher so noch nicht gesehen haben.
00:01:33: Zunächst aber ist es einfach mal eine Erfahrung.
00:01:38: Interessant wird Was danach geschieht, was nach der Erfahrung kommt.
00:01:44: Was nehmen wir aus dieser Erfahrung mit und was verändert sich durch die Erfahrung?
00:01:51: Es kann sein du bemerkst jetzt etwas das vorher für dich sagen wir mal vielleicht gar nicht gewesen ist.
00:01:59: Das kann eine Stimmung in einem Raum sein deine eigene Reaktion auf einen Menschen oder die Reaktionen eines Tieres auf Dich oder du bemerkst, dass sich etwas für dich stimmig anfühlt und etwas anderes nicht.
00:02:13: Du merkst da geschieht gerade mehr als du zunächst gedacht hast!
00:02:19: Und genau darum geht es.
00:02:21: wenn wir etwas wahrnehmen das uns vorher entgangen ist können wir dem ab jetzt begegnen und dann kann auch eine Beziehung entstehen die wir in unserem Alltag leben.
00:02:36: Natürlich können sich auch unsere bestehenden Beziehungen dadurch verändern.
00:02:41: Und wie wir unsere Beziehung in Leben beeinflusst wiederum, welche Entscheidungen ich treffe und wie ich dann handle?
00:02:50: Eine Erfahrung kann also weit über den Moment hinausreichen indem wir sie gemacht haben.
00:02:58: Nehmen wir einfach mal wieder das Beispiel mit unserem Baum!
00:03:02: Stell dir vor, es geht um ein Baum der auf deinem Weg zur Arbeit steht oder irgendwo in deiner Nachbarschaft.
00:03:10: Du bist schon unzählige Malen ihm vorbei gegangen und eines Tages fällt er dir auf!
00:03:18: Du bleibst stehen – du siehst seine Form, seine Äste und wie das Licht durch die Blätter fällt.
00:03:26: Was ist im diesem Moment jetzt eigentlich geschehen?
00:03:31: Der Baum ist ja nicht plötzlich lebendig geworden, weil du ihn wahrgenommen hast.
00:03:37: Der Baum war vorher schon lebendigt!
00:03:39: Er stand auch gestern schon dort und vorgestern – er war die ganze Zeit Teil der Umgebung.
00:03:47: Was sich zunächst verändert hat?
00:03:50: Bist du deine
00:03:52: Wahrnehmung?!
00:03:53: Ah das klingt vielleicht nach einem klitzekleinen Unterschied... Aus meiner schamanischen Sicht ist es etwas sehr, sehr Wesentliches.
00:04:05: Wenn ich sage alles ist belebt, beseelt und verbunden dann meine ich genau das!
00:04:12: Die Welt wird nicht dadurch lebendig beseält und verbundet weil wir sie jetzt so betrachten.
00:04:19: Das ist die Welt schon immer.
00:04:23: Was wir jetzt wahrnehmen ist dass wir selbst auch ein Teil dieser Welt sind.
00:04:30: Wir stehen nicht außerhalb und schauen auf all das, was uns umgibt!
00:04:35: Wir sind jetzt mittendrin – wir sind Teil dieses Gefüges!
00:04:41: Und wenn ich mich selbst als Teil dieses gefügels begreife, kann ich auch mein Handel nicht mehr vollkommen isoliert betrachten?
00:04:52: Für mich wird das zum Beispiel sehr deutlich, wenn ich einem Menschen begegne….
00:04:58: In einem Gespräch frage ich mich auch, wie sieht mein Gegenüber das?
00:05:04: Denn sehr häufig erlebt dieser Mensch dieselbe Situation ganz anders als ich.
00:05:11: Er bringt auch andere Erfahrungen mit – er nimmt vielleicht etwas wahr, dass ich überhaupt nicht wahrgenommen habe!
00:05:18: Ein Satz der für mich vollkommen harmlos war kann bei ihm etwas ganz anderes auslösen oder eine Reaktion, die ich zunächst überhaupt nicht verstehe, ergibt aus seiner Perspektive plötzlich sehr viel mehr Sinn.
00:05:36: Wenn ich ausschließlich bei meiner eigenen Sicht bleibe sehe ich eben auch nur einen Teil dessen was gerade geschieht.
00:05:45: Ich weiß was ich gedacht habe, ich weiß was mich empfunden habe, vielleicht auch warum ich etwas gesagt oder getan habe Und dann ziehe ich daraus meine Schlüsse.
00:05:59: Mein Gegenüber erlebt die selbe Situation möglicherweise vollkommen anders.
00:06:05: Das bedeutet jetzt nicht, dass sich deshalb meine eigene Wahrnehmung in Frage stellen oder die Sicht des anderen übernehmen muss.
00:06:13: Es bedeutet zunächst anzuerkennen es gibt mehr als meine Perspektive.
00:06:20: Da bin einmal Ich Und da ist mein Gegenüber.
00:06:23: Da ist das, was zwischen uns geschehen ist!
00:06:27: Wenn ich versuche dieses größere Gefüge wahrzunehmen kann ich Zusammenhänge oft sehr viel besser verstehen.
00:06:35: Warum hat der andere so reagiert?
00:06:38: Was habe ich vielleicht nicht gesehen?
00:06:40: Wie ist diese Situation überhaupt entstanden und welche Möglichkeiten ergeben sich daraus jetzt?
00:06:46: Genau das hat für mich sehr viel mit schamanischem Leben zu
00:06:50: tun.".
00:06:51: Unser schamanisches Verständnis von Verbundenheit endet ja nicht einfach irgendwo.
00:06:57: Es zeigt sich überall auch in unseren menschlichen Beziehungen, auch dort sind wir ein Teil eines Gefüges und was wir denken fühlen wie wir uns entscheiden und was wird dann tun?
00:07:09: Auch das geschieht innerhalb dieses Gefügels!
00:07:12: Vielleicht wird es noch deutlicher wenn wir unseren Gegenüber nicht einfach fragen können wie er eine Situation erlebt zum Beispiel bei einem Tier.
00:07:23: Wenn wir einen Hund begegnen, den wir sympathisch finden möchten wir ihn vielleicht gerne streicheln.
00:07:29: Dann fragen wir den Menschen mit dem er unterwegs ist darf ich ihn streicheln?
00:07:35: und wenn die Antwort ja lautet gehen wir mit unserer Hand auf den Hund zu?
00:07:41: eigentlich haben wir damit die wichtigste Frage noch gar nicht gestellt möchte der Hund überhaupt von uns gestreichelt werden.
00:07:53: Bei Luna meiner Hündin ist mir das irgendwann sehr, sehr bewusst geworden.
00:07:58: Luna lebt mit uns und natürlich berühren und streicheln wir sie!
00:08:03: Eine gewisse Zeit habe ich dabei etwas gemacht, dass für mich zunächst ganz selbstverständlich schien.
00:08:11: Wenn mir danach war, habe ich meine Hand auf ihren Kopf gelegt.
00:08:17: Irgendwann habe ich genauer wahrgenommen, wie sie darauf reagiert.
00:08:22: Da waren ganz feine Bewegungen!
00:08:26: Wenn meine Hand auf ihren Kopf zu ging, zog sie manchmal den Kopf etwas ein – nicht immer manchmal.
00:08:34: oder sie trete ihn ein wenig zur Seite oder sie hat ihren Kopf auch einfach einen kleinen Stückchen weiter an eine andere Stelle gelegt.
00:08:44: Nichts davon war besonders auffällig.
00:08:46: Sie hat auch nicht gebellt, ist aufgestanden oder weggegangen.
00:08:51: Trotzdem hat sie mir etwas mitgeteilt – ich musste nur aufmerksam genug sein um es
00:08:57: wahrzunehmen.".
00:08:59: Das hat mein Verhalten verändert!
00:09:03: Heute streichle ich Luna nicht mehr einfach am Kopf, nur weil mir gerade danach ist.
00:09:09: Ich frage sie und sie antwortet Natürlich antwortet Luna nicht in Deutsch und ich spreche auch kein Hündisch.
00:09:17: Wir brauchen dafür keine gemeinsame Wortsprache, es geht auch so!
00:09:23: Ich nehme wahr wie sie gerade ist.
00:09:26: Schläft Sie?
00:09:27: Dann lasse ich sie.
00:09:29: Ist sie bei mir mit ihrer Aufmerksamkeit?
00:09:32: dann lass' sich meinen Gedanken dass ich sie ganz streicheln würde zu ihr gehen Und gehe dann mit meiner Hand langsam auf sie zu.
00:09:42: Vor ihrem Kopf halte ich kurz inne.
00:09:46: Ich warte ab!
00:09:47: Was macht sie?
00:09:48: Bleibt sie, kommt sie vielleicht sogar ein Stück auf meine Hand zu oder dreht sich ihren Kopf weg?
00:09:54: und schon darin liegt eine Antwort.
00:09:57: Und dann kann ich darauf reagieren.
00:10:02: In dem Moment in dem ich Luna als eigenständig gegenüber ernst nehme bekommt ihre Antwort Gewicht Und das verändert mein Handel.
00:10:13: Darin wird auch deutlich, dass Verbindung noch eine andere Seite hat als das wirklich sehr schöne Gefühl Teil von etwas Größerem zu sein!
00:10:24: Wenn wir in Beziehung sind, geschieht unser eigenes Handeln nicht unabhängig von unserem Gegenüber.
00:10:33: Was wir tun, wirkt in diese Beziehungen hinein – Das gilt für ein Gespräch zwischen zwei Menschen Es gilt für die Begegnung mit einem Tier und genauso für einen Ort oder für die Natur.
00:10:46: Daraus muss dann gar kein Regelwerk entstehen, wie man sich verhalten sollte wenn man schamanisch lebt.
00:10:53: Es geht für mich dabei um etwas ganz anderes.
00:10:56: Wenn ich meinen gegenüber wirklich wahrnehme kann nicht das was Ich selbst möchte Nicht mehr als das einzige Betrachten dass in diesem Moment zählt.
00:11:07: Da ist dann einfach mehr und hat auch eine Auswirkung auf meine Entscheidungen und Handlungen.
00:11:16: Es gibt aber noch eine ganz andere Art, wie sich Jamanismus in meinem Alltag zeigt.
00:11:23: Dies sieht von außen zunächst überhaupt nicht danach aus.
00:11:30: Nehmen wir meinen morgendlichen Kaffee!
00:11:33: Wenn Du mich morgens dabei beobachten würdest, könntest du vielleicht denken, ah die Petra sitzt da, trinkt ihren Kaffee, schau zu ein bisschen vor sich hin und möchte noch gar nicht angesprochen werden.
00:11:50: Und ganz so falsch wäre das auch nicht!
00:11:53: Ich mag diese Zeit am Morgen.
00:11:56: ich trinke meinen Kaffe gerne in Ruhe und Stille.
00:12:01: Diese Zeit hat für mich inzwischen aber noch eine weitere Qualität bekommen.
00:12:07: Zunächst nehme ich tatsächlich den Kaffee wahr, seinen Geruch seine Warme, den Geschmack, den Moment, dem ich da sitze und dann öffnet sich meine Wahrnehmung noch ein Stückchen weiter.
00:12:22: Ich schaue auf das was gerade da ist in meinem Leben.
00:12:28: Ach, das kann Christoph sein.
00:12:30: Meine schöne Luna-Freunde!
00:12:33: Es müssen nicht jeden Morgen dieselben Wesenheiten sein.
00:12:37: Manchmal ist es ein einziger Mensch, manchmal eine Situation, manchmal etwas, dass mich gerade besonders berührt.
00:12:46: Ich stelle mir dabei keine Liste zusammen für die ich dankbar sein sollte.
00:12:50: Ich nehme einfach wahr was sich an diesem Morgen zeigt Und immer wieder wird mir gerade in diesen stillen Minuten bewusst, wie viel es in meinem Leben schon vorhanden ist und wie vieles davon im Laufe meines Tages so selbstverständlich wird und in den Hintergrund tritt.
00:13:11: Tja!
00:13:12: Unser Blick richtet sich dann im Laube des Tages sogar viel öfters auf das was fehlt auf das, was gerade nicht funktioniert.
00:13:22: Auf das, dass wir gerne anders
00:13:25: hätten.".
00:13:26: Das kenne ich auch von mir und ich will jetzt auch nichts sagen, dass mein morgendlicher Kaffee die Dinge, die für mich schwierig sind einfach zu leichter macht!
00:13:35: Diese Zeit am Morgen bevor der Tag losgeht kann meinen Blick jedoch immer wieder öffnen auf das ,was schon da ist Und genau dieses Empfinden kann ich dann in meinem Tag mitnehmen.
00:13:49: Für mich ist das auch so wie etwas, wie eine Form von Zukunftsgestaltung.
00:13:57: Ich weiß nicht was mir alles an diesem Tag begegnen wird woher auch ich weiß nicht welche Nachricht mich erreichen wird ob ein Gespräch schwierig wird oder ob etwas ganz anders läuft als ich es geplant habe.
00:14:11: Das kann ich so ja gar nicht exakt festlegen Aber ich kann mitgestalten, wie ich in diesen Tag hineingehe.
00:14:21: Und damit sind wir an einem weiteren Punkt angekommen.
00:14:26: Schamanisch zu leben bedeutet für mich auch aus dem, wie Ich es für mich wahrnehme herauszugestalten!
00:14:35: Ich kann also nicht exakt bestimmen, wie dieser Tag wird aber ich bin ihm auch nicht vollkommen passiv ausgeliefert dem was dann geschieht.
00:14:44: Ich bin ein Teil davon und deswegen kann ich
00:14:47: mitgestalten.".
00:14:50: Und wenn das so ist, dann ist doch eigentlich alles in unserem Leben schamanisch.
00:14:55: Dann ist doch auch dein Leben längst schamanig!
00:14:59: Vielleicht denkst du da jetzt?
00:15:02: Das klingt ja ganz schön aber wann soll ich das auch noch machen?
00:15:06: mein Alltag ist doch jetzt schon so voll Und jetzt soll ich, um schamanisch leben zu können noch etwas darin unterbringen.
00:15:14: Tja!
00:15:15: Dann wird es ganz schnell der nächste Punkt auf einer langen anstrengenden Liste.
00:15:22: Morgens noch eine schamanische Übung abends noch ein Ritual und dazwischen noch immer mal bewusster wahrnehmen.
00:15:28: Und irgendwann stellen wir dann fest, uuh, wir haben es ja schon wieder nicht geschafft.
00:15:35: Es gibt jedoch etwas das es viel viel einfacher macht Wir nehmen einfach etwas, das schon da ist.
00:15:44: Nehmen wir mal meine morgenliche Tasse Kaffee – der Kaffe ist schon da!
00:15:49: Ich mache es gerne, ich lege sogar Wert darauf und ich nehme mir die Zeit dafür.
00:15:55: Und so habe ich meiner morgendlichen Kaffeedrinkzeit nach und nach noch eine andere Qualität mitgegeben.
00:16:03: Es geht also gar nicht darum unserem Alltag immer noch etwas
00:16:07: hinzuzufügen.".
00:16:09: Wir können auch mit dem beginnen, was längst Teil unseres Lebens ist.
00:16:15: Was ist denn bei dir sowieso da und du machst es gerne?
00:16:18: Vielleicht die Dusche am Morgen der Weg zur Arbeit das Kochen am Abend oder ein paar ruhige Minuten bevor du schlafen gehst – all das gehört bereits zu deinem Leben!
00:16:30: Du kannst ihm ganz einfach noch eine andere Qualität mitgeben.
00:16:35: Jetzt fällt mir etwas ein, weil während ich jetzt so spreche, fällt mir an der Frage auf wie wir Schamanismus in unseren Alltag integrieren können.
00:16:46: Eine Trennung auf oder es enthält eine Trennung!
00:16:50: Hier ist mein Alltag und dort ist der Schamanismus und wir überlegen jetzt wie wir beides zusammenbringen.
00:16:57: das braucht es doch gar nicht.
00:17:00: unser Leben ist einfach schamanisch.
00:17:04: Denke jetzt noch einmal an den Baum ganz am Anfang.
00:17:08: Er wurde ja nicht in dem Moment lebendig, indem wir ihn wahrgenommen haben!
00:17:14: Luna war nicht erst ein eigenständiges Wesen wenn ich beginne auf ihre Reaktionen zu achten.
00:17:21: und auch in einer Begegnung mit einem anderen Menschen entsteht diese lebendige Gefüge nicht erst wenn ich versuche seine Perspektive miteinzubeziehen.
00:17:33: All das ist ja schon bereits da.
00:17:37: Wir müssen Schamanismus also gar nicht in unser Leben hineinholen!
00:17:43: Er isst schon ein Teil davon, egal wo wir sind, egal was wir machen es ist kein Zustand den wir erreichen müssen.
00:17:54: er ist unser Leben selbst.
00:17:58: In jedem Tag, in jedem Moment und es entwickelt sich ständig, unser Leben lang.
00:18:06: Wir sind einfach ein Teil dieses belebten, beseelten und verbundenen Gefüges das wir schamanisch Leben nennen.
00:18:16: Ja!
00:18:18: Das Leben, das Leben selbst ist einfach schamanische.
Neuer Kommentar